Antifaschistische Bündnisdemo gegen AFD

BERLIN. BUNT. STARK. Unsere Stadt hat Vielfalt verdient!

Die NoAFD lud vor das Rote Rathaus in der Mitte von Berlin um dort mit brachialen Forderungen und möglichst attraktiven Bildern jubelnder, fahnenschwenkender Massen ihren Wahlkampf 2026 starten zu können.

Der klingt dann etwa so: Linke und Linksradikale, migrantische Menschen und Flüchtlinge, alle angeblich Ursachen für Gewalt, was laut Parteijargon nur mit der vollen Härte einer neuen AfD Regierung im Berliner Rathaus besser werden würde.

Es kamen eher ältere Menschen zum Jubeln vorbei, hauptsächlich Männer, pi mal Daumen die Fraktion der unzufriedenen 60-jährigen und ein paar Frauen. Um die 600 Leute sollen es gewesen sein.

„Unser Land zuerst, die Regierung hat unser Land kaputt gemacht, Migranten liegen uns auf der Tasche, Bundeskanzler Friedrich Merz sollte in die Klapsmühle“, so ähnlich sahen deren Plakate aus. 

Zur Gegendemonstration war kurzfristig aufgerufen worden. Es kamen vielleicht 150 Menschen und verschiedene Vertreter*innen einiger antifaschistischer Organisationen. 

Redebeiträge der Gegenkundgebung forderten unter anderem zu Prüfen, ob die AFD verboten werden könnte, weil laut Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) ein Verbot der Partei gute Chancen hätte. 

Der Protest kritisierte lautstark, mit Trillerpfeifen und Tröten den rechtsextremen, faschistischen und nationalistischen Charakter der AFD, deren Pläne des sozialen Totalkahlschlags für alle, die frauenfeindlichen und queerfeindlichen Parteigrundsteine und die geplante sogenannte Abschiebeoffensive, mit der Millionen Menschen des Landes verwiesen werden sollen. 

Die Gegenkundgebung kassierte unentwegt Stinkefinger von Rechts, Krakele und Getöse, Buh-Geschrei, Beleidigungen und wurde zusätzlich von zahllosen bekannte rechtsextremen Streamern bedrängt. 

Rechtsextreme Hetze, faschistische Parolen und menschenfeindliche Pläne, 

populistische Kurzstreckenwaffen, untaugliche Versprechen und platte NICHT-Lösungen: 

WIR WEHREN UNS DAGEGEN.

(Auch in Erfurt am 4. und 5. Juli anlässlich des Bundesparteitages der AFD) 

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