Rheinmetall Entwaffnen – Demo zur Villa des Rheinmetall-Chefs Papperger
Das wurde nicht ganz erlaubt – juristisch wurde dazu auch der Schutz der Persönlichkeitsrechte bemüht. – Dieses Argument könnte man ins Verhältnis setzen zu den ... Weiterlesen ...
Das wurde nicht ganz erlaubt – juristisch wurde dazu auch der Schutz der Persönlichkeitsrechte bemüht. – Dieses Argument könnte man ins Verhältnis setzen zu den Produktionsergebnissen von Rheinmetall und ihrer weltweiten Anwendung.
Aus der Pressemitteilung von Rheinmetall Entwaffnen zu dieser Aktion: „Wir rücken dem bekanntesten Konzernchef Deutschlands auf die Pelle, um gegen Krieg, Tod und Aufrüstung zu demonstrieren. Wir werden den Rheinmetall-Chef Papperger dort höchstpersönlich mit dem Schicksal der Familien konfrontieren, die in Gaza und Jemen durch Rheinmetall-Waffen Angehörige verloren haben oder selbst schwer verletzt wurden“, erklärt Dina Pütz vom Bündnis „Rheinmetall Entwaffnen“. Und: Während die Armut wächst, profitieren von der aktuellen Aufrüstungspolitik die Wohlhabenden. Der Aktienkurs von Rheinmetall hat sich seit Anfang 2022 mehr als verzwanzigfacht. Die Kriegsgegner kündigen an, am 28. August „durch das Villenviertel zu demonstrieren, um den Reichtum zu betrachten – und zu sehen wie Kriegsprofiteure leben.“
Nach der Sammlung der Teilnehmer:innen an der Demo führte der Demo-weg durchs vornehme Villenviertel in Meerbusch mit lautstarken Protestparolen: kein Mensch, kein Cent der Bundeswehr, Nie, nie, nie wieder Wehrpflicht, 1000 Milliarden für Bildung und Gesundheit, alle zusammen: Rheinmetall entwaffnen, Scheiß Rheinmetall – Scheiß Papperger, gemeinsam gegen Krieg und Militär!
Die zahlreiche Polizeibegleitung verursachte erst zum Schluß, nach Ende und Auflösung der Demonstration eine Provokation vor Abfahrt der U-Bahn. Kurz vor Abfahrt der Bahn drängten sich vermummte und behelmte Polizisten in die schon überfüllte Bahn. Dabei kam es zu Rempeleien und einige Passagiere der Bahn wurden dabei aus der Bahn gedrängt und abgeführt. Es ging der Polizei dabei wohl dazu, die Weiterfahrt eines Großteils der Demonstranten in diesem Aufzug nach Köln zum Camp zu begleiten.