Der Ostermarsch Rhein-Ruhr endete am 6. April in Dortmund. Nach einer Auftaktveranstaltung auf dem Wilhelmsplatz in Dortmund-Dorstfeld zog der Ostermarsch über die Rheinische Straße Richtung Dortmunder City. „Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gegen Wehrpflicht und Militarisierung! Keine neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land“ waren die Forderungen. Auf dem Hansaplatz in der Dortmunder Innenstadt war die Abschlusskundgebung. Die Hauptrednerin, Ulrike Eifler von der IG-Metall, rief die Demonstrierenden dazu auf, „der politischen Klasse“ „das Leben zur Hölle ´“ zu machen, „wenn sie glauben, sie müssten sich nicht an das Friedensgebot im Grundgesetz halten.“
Laut Auskunft des Netzwerks Friedenskooperative sind in diesem Jahr bundesweit in mehr als 100 Städten mehrere zehntausend Menschen für Frieden und Abrüstung auf die Straße gegangen.