(K)ein Friedenspreis für die Nato

Seit 1998 gibt es Internationalen Preis des Westfälischen Friedens – verliehen wird er alle zwei Jahre von der „Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe e.V.“ Der jeweilige Preisträger wird von einer prominent besetzten Jury ausgewählt. Dazu schreibt die Friedensinitiative Münster: Nato als Friedenspreisträger  –  „Das ist ungefähr so, als würde man die Metzgerinnung mit dem großen Vegetarierpreis auszeichnen.“

Heribert Prantl Süddeutsche Zeitung 13.11.2025

Nein! kein Friedenspreis für die Nato!

Die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e. V. verleiht ihren diesjährigen „Internationalen Preis des Westfälischen Friedens“ an die NATO. Diese Entscheidung wurde von einer elfköpfigen, ausschließlich aus Männern bestehenden Jury getroffen, unter ihnen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzler Friedrich Merz, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, BW Ministerpräsident Cem Özdemir.  

Der Westfälische Friede steht historisch für die Überwindung von Gewalt durch Verhandlung, für Ausgleich statt Eskalation und für den Vorrang ziviler Lösungen. Er markiert den Beginn einer Ordnung, in der Frieden nicht militärisch erzwungen, sondern politisch gestaltet wird.

Zum Protest gegen die Preisverleihung wurde zur Kundgebung und Demo aufgerufen: Wir protestieren gegen die Verleihung des Friedenspreises an die Nato mt einem Demonstrationszug vom Nato Hauptquartier, dem 1. Deutsch – Niederländischen Corps (Schlossplatz) zur Abschlusskundgebung auf dem Prinzipalmarkt.

In Münster gab es zu diesem Anlaß noch an verschiedenen Stellen Protestaktionen. Einiges ist dazu in dieser Serie zusammen gefaßt.

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