Unter der strahlenden Märzsonnen demonstrierten 30.000 Mensch in Berlin gemeinsam für Frauenrechte, Gleichstellung und gegen Gewalt an Frauen und FLINTA.
Der Internationale Frauentag ist in Berlin ab 2019 ein Feiertag, aber gefeiert wird traditionell auch gemeinsam bei Demonstrationen und Kundgebungen auf der Strasse.
Faire Bezahlung für Frauen, körperliche Selbstbestimmung und Unversehrtheit, gleichmäßige Aufteilung von Sorgearbeit auf alle Geschlechter, gleiche Rechte für FLINTA Personen, gleichwertige Chancen bei der Wohnungssuche für Frauen, Kinder, FLINTA, einheitliche Chancen bei der Jobsuche unabhängig von Geschlecht und Herkunft, sowie der gemeinsame Kampf gegen den Rechtsruck sind Themen die Menschen in Berlin zu 10.000den jedes Jahr zum Frauenkampftag auf die Strasse treiben.
Auch dieses Jahr rief ein Bündnis aus feministischen Initiativen, Gewerkschaften, Frauengruppen aller Altersstufen und stadtpolitischen Organisationen zur Demonstration „feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich“ auf. Mehrere Stunden war der beindruckende, laute, bunte, fröhliche Demozug quer durch Berlin unterwegs: vom Oranienplatz in Kreuzberg zum Roten Rathaus in Mitte.
Der Abbau des Sozialstaates, Rückbau im Gesundheitssystem, Kürzungen im Bildungsbereich, Einsparungen bei Sport und Freizeiteinrichtungen, die immer grössere Belastung für Pflegepersonal, Eltern und Lehrpersonal, steigende Mieten, explodierende Lebenshaltungskosten und weitere Belastungen für alle Menschen und besonders für Frauen und FLINTA sind Themen, die nicht nur einmal im Jahr eine gemeinsamen Kampf einfordern, sondern jeden Tag:
Kämpfen wir also weiter gemeinsam für „ein Leben ohne Ausbeutung, Angst und Unterdrückung unabhängig von Geschlecht und Genderidentität.“
siehe auch Ingo Müller https://r-mediabase.eu/08-03-2026-feministisch-solidarisch-gewerkschaftlich-berlin/#more-98997