Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -VVN- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten -BdA- in NRW feiert den 80. „Geburtstag“

Seit 1946 gibt es die VVN. In NRW war die Gründungsversammlung der Landesvereinigung am 26. Oktober 1946 in Düsseldorf. Die überregionale Organisationsform erfolgte auf der Grundlage von schon zuvor bestehenden Vereinigungen in vielen Städten NRWs. Die jetzige Feier wurde gemeinsam durch geführt mit der Kreisvereinigung Bochum und fand deshalb in Bochum statt in der Quartiershalle der Ko-Fabrik, ein Veranstaltungsraum in einer alten Fabrikhalle. Es gab ein sehr abwechslungsreiches Programm mit Festansprache vom Generalsekretär der FIR, Dr. Ulrich Schneider, mit Grußworten vom Bochumer Bürgermeister, von einem Kommunalpolitiker der SPD, einem Gespräch mit Günter Gleising von der Kreisvereinigung Bochum zu den 80-jährigen politischen Erfahrungen der VVN. Ein Aspekt dabei waren die wiederholten politischen Angriffe gegen die VVN bis hin zum gescheiterten Verbotsverfahren in den frühen 1960er Jahren. Der bisher gescheiterte Versuch zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit hat aktuell wieder Bedeutung. Das aktive Engagement der VVN-BdA für ein Verbot der AfD erinnert Politiker der CDU und der AfD wieder an diese Möglichkeit.

Das politische Programm war angereichert durch Musik von Willy Karasch, Kabarett von Jens Neutag und Musik der Gruppe Die Grenzgänger. Zudem gab es eine mit Unterstützung von R-mediabase erstellte Ausstellung zu politischen Traditionen und Initiativen der VVN-BdA NRW. Siehe auch.

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