Das Konzept des Fotografen Heiner Schmitz war nur einseitig umsetzbar. Die Absicht, Portraits mit persönlichen Aussagen vor beiden Seiten der Mauer darzustellen, war auf der israelischen Mauerseite nicht möglich. Dort erhielt er nur Ablehnungen zu dieser Frage. Auf der anderen Mauerseite fand er Bereitschaft zu seiner Absicht. Dies wird in dieser Ausstellung in der cubus kunsthalle noch bis zum 30. August gezeigt. – Bei der Ausstellungseröffnung wurden sowohl vom Fotografen als auch von Dr. Ribhi Yousef von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft die drastischen und menschenverachtenden Bedingungen für die palästinensische Bevölkerung aufgezeigt. Die 8 Meter hohe Mauer trennt Ortschaften und Familien. Zugänge werden werden über sog. Check Points schikanös kontrolliert.
Die großformatigen Fotos sind jeweils mit kurzen Aussagen der portraitierten Personen vor der Mauer versehen.