Veranstaltung zum 85. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Dieses Thema hat in der bundesdeutschen Erinnerungskultur nur marginale Aufmerksamkeit.

Vorgetragen wurden zeitdokumentarische Zitate zur damaligen Kriegsvorbereitung. Rassistische Hetzpropaganda gegen den „jüdischen Bolschewismus“, die die “ rücksichtslose Notwendigkeit“ zur Eroberung des „Ostlandes“ begründeten und damit eine erbarmungslose Vernichtung und Unterjochung der sowjetischen Bevölkerung forderten. Diesen schauerlichen Aussagen folgte die bekannte schauerliche Politik mit dem militärischen Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion. Rd. 27 Millionen Todesopfer forderte der 2. Weltkrieg für die sowjetische Bevölkerung. Besondere Erwähnung wurde der Blockade von Leningrad zuteil. Dazu wurden Zeitzeugenberichte von Überlebenden vorgetragen. Und besonders wurde dabei die Entstehungsgeschichte der Leningrader Sinfonie von Schostakowitsch geschildert, die er unter den Bedingungen während der Leningrader Blockade geschrieben hatte und die während dieser Zeit in Leningrad aufgeführt wurde. – Musikalisch wurde die Veranstaltung unterstützt von russland-deutschen Mitbürgern in Wuppertal.

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