Willkommen im Engelsjahr 2020

Leider konnte sich die Deutsche Post Aktiengesellschaft nicht ĂŒberwinden, dem UnterstĂŒtzer von Karl Marx und großem deutschen Kapitalismuskritiker und Didaktiker der Arbeiterbewegung Friedrich Engels zu seinem Geburtsjahr vor 200 Jahren eine Briefmarke zu widmen. Auch alle Veranstaltungen zu seinem Gedenken entfallen wegen Corona, dem zum Trotz gibt es Online-Veranstaltungen wie hier und binden eine Zoom-Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Marx-Engels-Stiftung und der Heinz-Jung-Stiftung auf unserer Seite ein. Zu Friedrich Engels ein Artikel von Johann-GĂŒnther König in Ossietzky hier!

Zum Engels-Jahr zahlreiche Veröffentlichungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW hier!

 

“Friedrich Engels wurde am 28. November 1820 als Ă€ltestes von neun Kindern des erfolgreichen Textilunternehmers Friedrich Engels senior und seiner Ehefrau Elisabeth in Barmen (heute Wuppertal) geboren. Eben deshalb wird er in diesem Jahr nicht zuletzt in Wuppertal ausgiebig gewĂŒrdigt werden, das Programm kann sich wahrlich sehen lassen; siehe hier!Ein Jahr vor dem Abitur verließ Engels auf Wunsch des Vaters das Elberfelder Gymnasium, um ab August 1838 eine Kaufmannslehre im Kontor des sĂ€chsischen Konsuls Heinrich Leupold in Bremen anzutreten. Der 18- bis 20-jĂ€hrige Kommis entwickelte sich in Bremen ungewöhnlich rasch zu einem weithin bekannten und anerkannten Journalisten (unter dem Pseudonym Friedrich Oswald), schloss sich den Junghegelianern an und legte ĂŒberhaupt den Grundstein zu all dem, was ihn spĂ€ter zu einem weltberĂŒhmten Mann und fĂŒhrenden Kopf der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung machen sollte. Nach zweieinhalb Jahren, als er »FakturabĂŒcher und Konti« wie ĂŒberhaupt alle Besonderheiten des Großhandels beherrschte, zog es ihn im FrĂŒhjahr 1841 zum MilitĂ€rdienst als EinjĂ€hrig-Freiwilliger bei der königlich-preußischen Garde-Artillerie in Berlin. Engels frequentierte zudem als Gasthörer in der UniversitĂ€t Philosophie- und andere Vorlesungen sowie Treffen linkshegelianischer Kreise. 1843 fĂŒhrte ihn der Vater in seine Baumwollspinnerei in Manchester ein. Durch die irische Fabrikarbeiterin Mary Burns lernte er die von großen sozialen GegensĂ€tzen und inhumanen Wohn- und Arbeitsbedingungen geprĂ€gte, »Cottonopolis« gerufene nordenglische Industriemetropole intensiv kennen. Im Sommer 1844 stellten Engels und Marx bei einem Treffen in Paris ihre völlige Übereinstimmung in grundlegenden gesellschaftstheoretischen Anschauungen fest und begrĂŒndeten ihre legendĂ€re Zusammenarbeit. Engels wiederum verfasste nach seiner im Herbst 1844 erfolgten RĂŒckkehr ins heimatliche Wuppertal seine bahnbrechende empirisch-sozialpolitische Studie: »Die Lage der arbeitenden Klasse in England«, die erheblich das Denken von Karl Marx beeinflusste.Die Zusammenarbeit mit Marx intensivierte sich. Friedrich Engels, der 1844 in den »Deutsch-Französischen JahrbĂŒchern« seinen Essay »Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie« publiziert hatte, drĂ€ngte Karl Marx, sich nachhaltig der Politischen Ökonomie zu widmen. Das Ergebnis ist bekannt: »Das Kapital«. 1846 zogen beide nach BrĂŒssel und besuchten Manchester und London, wo sie 1847 dem Bund der Gerechten beitraten. Nachdem Engels im Oktober 1847 die »GrundsĂ€tze des Kommunismus« verfasst hatte und die Vereinigung der Gerechten in Bund der Kommunisten umgetauft worden war, schrieben Marx und Engels das legendĂ€re »Manifest der Kommunistischen Partei«: »Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus. [
] Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaften ist die Geschichte von KlassenkĂ€mpfen.«Im FrĂŒhjahr 1849 nahm Friedrich Engels an den BarrikadenkĂ€mpfen in Barmen und Elberfeld sowie am Badischen Aufstand teil. Nach der Niederlage floh er in die Schweiz und im November weiter nach England, wo Karl Marx bereits in London politische AktivitĂ€ten entfaltete. Von November 1849 bis zu seinem Tod am 5. August 1895 lebte Friedrich Engels – wie auch der ihm in großartig enger Freundschaft verbundene Mitstreiter Karl Marx – im Mutterland der Industrialisierung. ZunĂ€chst entfaltete er publizistische und politische AktivitĂ€ten im Exil London und brachte mit Marx die Neue Rheinische Zeitung. Politisch-ökonomische Revue heraus. In dem Blatt erschien auch seine Schrift »Der deutsche Bauernkrieg«. Als ihnen nach dem fĂŒnften Heft das Geld ausging, trat Friedrich Engels am Ende des Jahres 1850, trotz der Zerstrittenheit mit seinem Vater, erneut in das Unternehmen Ermen & Engels ein und verzog nach Manchester. Dort verdiente er fortan als Prokurist »eigenes« Geld und unterstĂŒtzte damit nach KrĂ€ften den verarmten Freund Marx, der das systematische Studium der politischen Ökonomie aufgenommen hatte. Seine publizistische TĂ€tigkeit setzte Engels gleichwohl fort – etwa mit der Artikelserie »Revolution und Konterrevolution in Deutschland« – und begann zudem mit dem systematischen Studium des MilitĂ€rwesens.In den 1850er Jahren ĂŒbernahm Friedrich Engels immer wieder auch Teile der Marx‘schen Korrespondenzen fĂŒr die New-York Daily Tribune und andere BlĂ€tter, arbeitete an der »New American Cyclopaedia« mit und begann um 1858 mit naturwissenschaftlichen Studien. In Manchester wohnte er inoffiziell bei seiner LebensgefĂ€hrtin Mary und ihrer Schwester Lydia Burns – als Mary im Januar 1863 im Alter von 42 Jahren plötzlich starb, ging er eine Lebenspartnerschaft mit Lydia (Lizzie; 1827–1878) ein. 1864 wurde Friedrich Teilhaber der Firma Ermen & Engels, und in London erfolgte die GrĂŒndungsversammlung der Internationalen Arbeiterassoziation (I. Internationale), bei der Marx in deren Provisorisches Komitee gewĂ€hlt wurde.Nachdem im September 1867 der erste Band von Marx’ ökonomischem Hauptwerk »Das Kapital« in Hamburg erschienen war, veröffentlichte Engels diverse Besprechungen. Zwei Jahre spĂ€ter beendete er seine BrotberufstĂ€tigkeit fĂŒr Ermen & Engels und bereitete seinen Umzug von Manchester nach London vor. Den GrĂŒndungskongress der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Eisenach verfolgte er im August 1869 mit großem Interesse.In den 1870er Jahren trieben Friedrich Engels und Karl Marx ihre publizistischen Arbeiten voran und engagierten sich in der Internationalen Arbeiter-Assoziation (IAA). Engels erarbeitete zumal die Konzeption fĂŒr das von ihm geplante Werk ĂŒber die »Dialektik der Natur« – es blieb allerdings unvollendet. Anders seine maßgebliche Schrift »Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats« – sie erschien 1884 in ZĂŒrich. Nach dem Tod von Karl Marx am 14. MĂ€rz 1883 ĂŒbernahm Friedrich Engels die Fertigstellung des zweiten Bandes von »Das Kapital« und gab ihn mit einem Vorwort 1885 heraus. DarĂŒber hinaus entwickelte er in den Folgejahren in mĂŒhevoller Arbeit aus Marx‘ nachgelassenen Textkonvoluten und EntwĂŒrfen den dritten Band, der schließlich 1894 mit seinem Vorwort erschien. Als Engels im FrĂŒhjahr 1895 mit der Vorbereitung einer Gesamtausgabe seiner und der Marx‘schen Werke begann, schwĂ€chelte er zunehmend. Nach einem letzten Kuraufenthalt im sĂŒdenglischen Eastbourne verstarb er am 5. August in seinem Haus in London.

Friedrich Engels genoss im spĂ€teren Leben den Ruf, der Didaktiker der Ideen der Arbeiterbewegung zu sein. DarĂŒber hinaus verlieh der Kaufmann, Journalist, Literat, Philosoph, MilitĂ€rtheoretiker, Politiker und MitbegrĂŒnder des wissenschaftlichen Sozialismus dem sozialen Fortschritt im 19. und 20. Jahrhundert nachhaltige Impulse. Nicht zu vergessen: In seiner letzten grĂ¶ĂŸeren Arbeit, in der Einleitung zu der von ihm 1895 neu besorgten Ausgabe von Karl Marx‘ Studie »Die KlassenkĂ€mpfe in Frankreich 1848 bis 1850«, forderte er, die politische Machtergreifung der Arbeiterklasse mĂŒsse auf demokratische und friedliche Weise erfolgen – sprich durch Nutzung und Ausweitung der demokratischen Instrumentarien des bĂŒrgerlichen Staates und mittels der Gewinnung der Mehrheit des Volkes.” (Johann-GĂŒnther König)

 

 

 

 

 

 

 

20191122_jv_01350-
Copyright: © Jochen Vogler, all rights reserved - Jochen.Vogler[at]r-mediabase.eu
Bildinformationen: |Friedrich Engels, Denkmal in Trier
1/640 Sek. F 4|Dateiname: 20191122_jv_01350-
Download nur fĂŒr angemeldete Benutzer  
 “Friedrich Engels wurde am 28. November 1820 als Ă€ltestes von neun Kindern des erfolgreichen Textilunternehmers Friedrich Engels senior und seiner Ehefrau Elisabeth in Barmen (heute Wuppertal) geboren. Eben deshalb wird er in diesem Jahr nicht zuletzt in Wuppertal ausgiebig gewĂŒrdigt werden, das Programm kann sich wahrlich sehen lassen; siehe https://www.wuppertal.de/engels2020.

in Jahr vor dem Abitur verließ Engels auf Wunsch des Vaters das Elberfelder Gymnasium, um ab August 1838 eine Kaufmannslehre im Kontor des sĂ€chsischen Konsuls Heinrich Leupold in Bremen anzutreten. Der 18- bis 20-jĂ€hrige Kommis entwickelte sich in Bremen ungewöhnlich rasch zu einem weithin bekannten und anerkannten Journalisten (unter dem Pseudonym Friedrich Oswald), schloss sich den Junghegelianern an und legte ĂŒberhaupt den Grundstein zu all dem, was ihn spĂ€ter zu einem weltberĂŒhmten Mann und fĂŒhrenden Kopf der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung machen sollte. Nach zweieinhalb Jahren, als er »FakturabĂŒcher und Konti« wie ĂŒberhaupt alle Besonderheiten des Großhandels beherrschte, zog es ihn im FrĂŒhjahr 1841 zum MilitĂ€rdienst als EinjĂ€hrig-Freiwilliger bei der königlich-preußischen Garde-Artillerie in Berlin. Engels frequentierte zudem als Gasthörer in der UniversitĂ€t Philosophie- und andere Vorlesungen sowie Treffen linkshegelianischer Kreise. 1843 fĂŒhrte ihn der Vater in seine Baumwollspinnerei in Manchester ein. Durch die irische Fabrikarbeiterin Mary Burns lernte er die von großen sozialen GegensĂ€tzen und inhumanen Wohn- und Arbeitsbedingungen geprĂ€gte, »Cottonopolis« gerufene nordenglische Industriemetropole intensiv kennen. Im Sommer 1844 stellten Engels und Marx bei einem Treffen in Paris ihre völlige Übereinstimmung in grundlegenden gesellschaftstheoretischen Anschauungen fest und begrĂŒndeten ihre legendĂ€re Zusammenarbeit. Engels wiederum verfasste nach seiner im Herbst 1844 erfolgten RĂŒckkehr ins heimatliche Wuppertal seine bahnbrechende empirisch-sozialpolitische Studie: »Die Lage der arbeitenden Klasse in England«, die erheblich das Denken von Karl Marx beeinflusste.

Die Zusammenarbeit mit Marx intensivierte sich. Friedrich Engels, der 1844 in den »Deutsch-Französischen JahrbĂŒchern« seinen Essay »Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie« publiziert hatte, drĂ€ngte Karl Marx, sich nachhaltig der Politischen Ökonomie zu widmen. Das Ergebnis ist bekannt: »Das Kapital«. 1846 zogen beide nach BrĂŒssel und besuchten Manchester und London, wo sie 1847 dem Bund der Gerechten beitraten. Nachdem Engels im Oktober 1847 die »GrundsĂ€tze des Kommunismus« verfasst hatte und die Vereinigung der Gerechten in Bund der Kommunisten umgetauft worden war, schrieben Marx und Engels das legendĂ€re »Manifest der Kommunistischen Partei«: »Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus. [
] Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaften ist die Geschichte von KlassenkĂ€mpfen.«

Im FrĂŒhjahr 1849 nahm Friedrich Engels an den BarrikadenkĂ€mpfen in Barmen und Elberfeld sowie am Badischen Aufstand teil. Nach der Niederlage floh er in die Schweiz und im November weiter nach England, wo Karl Marx bereits in London politische AktivitĂ€ten entfaltete. Von November 1849 bis zu seinem Tod am 5. August 1895 lebte Friedrich Engels – wie auch der ihm in großartig enger Freundschaft verbundene Mitstreiter Karl Marx – im Mutterland der Industrialisierung. ZunĂ€chst entfaltete er publizistische und politische AktivitĂ€ten im Exil London und brachte mit Marx die Neue Rheinische Zeitung. Politisch-ökonomische Revue heraus. In dem Blatt erschien auch seine Schrift »Der deutsche Bauernkrieg«. Als ihnen nach dem fĂŒnften Heft das Geld ausging, trat Friedrich Engels am Ende des Jahres 1850, trotz der Zerstrittenheit mit seinem Vater, erneut in das Unternehmen Ermen & Engels ein und verzog nach Manchester. Dort verdiente er fortan als Prokurist »eigenes« Geld und unterstĂŒtzte damit nach KrĂ€ften den verarmten Freund Marx, der das systematische Studium der politischen Ökonomie aufgenommen hatte. Seine publizistische TĂ€tigkeit setzte Engels gleichwohl fort – etwa mit der Artikelserie »Revolution und Konterrevolution in Deutschland« – und begann zudem mit dem systematischen Studium des MilitĂ€rwesens.

In den 1850er Jahren ĂŒbernahm Friedrich Engels immer wieder auch Teile der Marx‘schen Korrespondenzen fĂŒr die New-York Daily Tribune und andere BlĂ€tter, arbeitete an der »New American Cyclopaedia« mit und begann um 1858 mit naturwissenschaftlichen Studien. In Manchester wohnte er inoffiziell bei seiner LebensgefĂ€hrtin Mary und ihrer Schwester Lydia Burns – als Mary im Januar 1863 im Alter von 42 Jahren plötzlich starb, ging er eine Lebenspartnerschaft mit Lydia (Lizzie; 1827–1878) ein. 1864 wurde Friedrich Teilhaber der Firma Ermen & Engels, und in London erfolgte die GrĂŒndungsversammlung der Internationalen Arbeiterassoziation (I. Internationale), bei der Marx in deren Provisorisches Komitee gewĂ€hlt wurde.

Nachdem im September 1867 der erste Band von Marx’ ökonomischem Hauptwerk »Das Kapital« in Hamburg erschienen war, veröffentlichte Engels diverse Besprechungen. Zwei Jahre spĂ€ter beendete er seine BrotberufstĂ€tigkeit fĂŒr Ermen & Engels und bereitete seinen Umzug von Manchester nach London vor. Den GrĂŒndungskongress der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Eisenach verfolgte er im August 1869 mit großem Interesse.

In den 1870er Jahren trieben Friedrich Engels und Karl Marx ihre publizistischen Arbeiten voran und engagierten sich in der Internationalen Arbeiter-Assoziation (IAA). Engels erarbeitete zumal die Konzeption fĂŒr das von ihm geplante Werk ĂŒber die »Dialektik der Natur« – es blieb allerdings unvollendet. Anders seine maßgebliche Schrift »Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats« – sie erschien 1884 in ZĂŒrich. Nach dem Tod von Karl Marx am 14. MĂ€rz 1883 ĂŒbernahm Friedrich Engels die Fertigstellung des zweiten Bandes von »Das Kapital« und gab ihn mit einem Vorwort 1885 heraus. DarĂŒber hinaus entwickelte er in den Folgejahren in mĂŒhevoller Arbeit aus Marx‘ nachgelassenen Textkonvoluten und EntwĂŒrfen den dritten Band, der schließlich 1894 mit seinem Vorwort erschien. Als Engels im FrĂŒhjahr 1895 mit der Vorbereitung einer Gesamtausgabe seiner und der Marx‘schen Werke begann, schwĂ€chelte er zunehmend. Nach einem letzten Kuraufenthalt im sĂŒdenglischen Eastbourne verstarb er am 5. August in seinem Haus in London.

Friedrich Engels genoss im spĂ€teren Leben den Ruf, der Didaktiker der Ideen der Arbeiterbewegung zu sein. DarĂŒber hinaus verlieh der Kaufmann, Journalist, Literat, Philosoph, MilitĂ€rtheoretiker, Politiker und MitbegrĂŒnder des wissenschaftlichen Sozialismus dem sozialen Fortschritt im 19. und 20. Jahrhundert nachhaltige Impulse. Nicht zu vergessen: In seiner letzten grĂ¶ĂŸeren Arbeit, in der Einleitung zu der von ihm 1895 neu besorgten Ausgabe von Karl Marx‘ Studie »Die KlassenkĂ€mpfe in Frankreich 1848 bis 1850«, forderte er, die politische Machtergreifung der Arbeiterklasse mĂŒsse auf demokratische und friedliche Weise erfolgen – sprich durch Nutzung und Ausweitung der demokratischen Instrumentarien des bĂŒrgerlichen Staates und mittels der Gewinnung der Mehrheit des Volkes.” (Johann-GĂŒnther König)