Transformation und politische Linke

Trotz multipler Krisen ist die politische Linke fast überall geschwächt. Dagegen sind die Konservativen im Aufwind und rechte Populisten sind dabei, den Kapitalismus in ihrem Sinne umzubauen. Ist es möglich, in einer solchen Zeit grundlegender Umbrüche aus den eigenen Lebenserfahrungen, die ja Vergangenes spiegeln, zu lernen für Entscheidungen, die zukünftig anstehen? Wie kann in dieser Situation umgesteuert werden, und was lässt sich aus der ostdeutschen Transformation dafür lernen.

Der Autor analysiert ostdeutsche und osteuropäische Umbrüche. Er entwickelt auf der Grundlage seiner Lebenserfahrungen und seiner wissenschaftlichen Arbeit sowie in Reaktion auf aktuelle Debatten Ideen für einen Weg in eine solidarische Gesellschaft und partizipatorische Demokratie. Seine Schlussfolgerung: Die politische Linke sollte sich wieder auf die Kraft sozialer Utopien besinnen. (RLS NRW)

Mehr auch hier:

Dieter Segert: Verpasste Chancen im 41. Jahr

Horst Kahrs: Ein neuer Zyklus der deutschen parlamentarischen Demokratie – einige Vorschläge nach dem Wahlausgang