Spende zum Tag der Befreiung 1945

Am 5. Januar 2021 wurde vor dem Sowjetischen Denkmal in Berlin Tiergarten eine Spende von 100.200 Euro an die »Vereinigung der Offiziere Russlands«  zugunsten der sowjetischen Kriegsveteranen des II. Weltkriegs ĂŒbergeben.  Weiter hier!

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Bildinformationen: |ASpendenaktion zur UnterstĂŒtzung von Veteranen der Roten Armee der Sowjetunion am 5. Januar
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  Die Junge Welt hatte darĂŒber am 6. Januar berichtet. Der PrĂ€sident des „Ostdeutsches Kuratorium von VerbĂ€nden“, Matthias Werner, weist in seiner Ansprache zu Recht darauf hin, dass vor allem die Völker der Sowjetunion Europa vom Faschismus befreit hĂ€tten.

„Am 22. Juni 1941 griffen die faschistischen Truppen Russland an. Am 2. Oktober griffen die faschistischen Truppen mit der Operation Taifun nach der Eroberung der Ukraine Moskau an. Schnell stoppte der Angriff. Vom 5. Dezember bis 7. Januar erfolgte der Gegenangriff. Die Sowjetarmee hat den Angreifern eine Niederlage bereitet und diese 250 km zurĂŒck in Richtung Westen vertrieben. Der Angriff auf Moskau war gescheitert“, erlĂ€utert Werner den damaligen Hergang in diesem Schicksalsjahr.

Das Kuratorium hat sich zur Aufgabe gemacht, bei der „Herstellung der inneren Einheit des deutschen Volkes“ mitzuwirken und pflegt daher seit 1993 die Deutsch-Russische Freundschaft.

„AbrĂŒstung statt AufrĂŒstung“

Mit dem Aufruf zum Spenden fĂŒr die Kriegsveteranen soll ein Zeichen der SolidaritĂ€t gesetzt werden fĂŒr die „noch heute in Russland lebenden 75 hochbetagten Veteraninnen und Veteranen des Großen VaterlĂ€ndischen Sieges“, so Werner.

Die Spende wurde ĂŒberreicht an den Verband russischer Offiziere im Beisein von Vertretern der Russischen Botschaft. Stellvertretend bedankte sich Werner bei den vielen Vereinen, Organisationen und BĂŒrgern Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, die zur Spende fĂŒr den Verein Sowjetischer Veteranen beigetragen hatten.

„Heute lautet das Gebot der Stunde: „AbrĂŒstung statt AufrĂŒstung“ – fordern die Menschen. TatsĂ€chlich jedoch verzeichnen wir „AufrĂŒstung, statt gegenseitiger Sicherheit durch Verhandlungen“, so Werner.

„Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“

In Werners Ansprache fordert er vor allem die Beendigung der Sanktionen gegen Russland und mehr Einsatz fĂŒr den Frieden. AusdrĂŒcklich bezieht sich Werner dabei auf den Schwur der Befreiten des Konzentrationslagers Buchenwald: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus“. (Hans-Dieter Hey, Fotos: Rudi Denner)