Leipzig protestiert für Recht auf Stadt

Weltweit ist “Recht auf Stadt” inzwischen ein Gegenbegriff dafür geworden, wie eine völlig fehlgeleitete neoliberale Stadtentwicklungspolitik Menschen aus ihren heimischen Wohngebieten vertreibt, die Mieten durch Luxussanierung überteuert und die sozialen und kulturellen Errungenschaften und Eigenarten von Stadtteilen zerschlägt. Die immer wieder fadenscheinigen Argumente dieser kapitalistischen Verwertungslogik sind unter anderen Immobilienverluste durch Asylheime, preiswerten Wohnraum und angebliche Kriminalität. Dieser Sicht wollten Leipziger Bürger entgegen treten und demonstrierten am 31. Mai für “eine Stadt für alle” und für Freiräume statt für Investorenträume. (Hans-Dieter Hey)

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