Aktion gegen Armut und Ausgrenzung

Aktion gegen Armut und Ausgrenzung

Mehrere Dutzend Wecker auf dem Platz vor der Dortmunder Stadtkiche St. Reinoldi erinnerten daran: „Es schlĂ€gt 12!“. Das Dortmunder Netzwerk „arm in Arm“ hatte unter diesem Titel zu der Aktion eingeladen, um Armut und Ausgrenzung (nicht nur) in Dortmund aufzuzeigen.

Es erinnerte daran, dass jeder vierte Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich beschÀftigt, jedes siebte Kind auf Hartz IV angewiesen ist und eine Million Wohnungen fehlen. Und es rechnete vor: Ein Arbeiter, der knapp 2.000 Euro verdient, wird nach 40 Jahren Vollzeitarbeit gerade mal 659 Euro Rente bekommen.

Menschen, die Armut erfahren hatten, Experten und Politiker waren bei der Aktion mit dabei. DGB, und AWO, Diakonie mit ihrer Zentralen Wohungslosenberatung, die FrauenĂŒbernachtungsstelle und das Frauenhentrum Huckarde, die Initiative „Gemeinden laden ein“ und andere waren mit InfostĂ€nden prĂ€sent. Auf der BĂŒhne diskutierten u.a. Superintendent Ulf SchlĂŒter, Sozialdezernentin Birgit Zörner und Landtagsmitglied Anja Butschkau.

Die Veranstaltung reihte sich ein in die „European Minimum Income Journey“, das mit dem EuropĂ€ischen Armutsnetzwerk eine politische Strategie zur ArmutsbekĂ€mpfung entwickeln will.

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Copyright: Uwe Bitzel
Bildinformationen: arm in Arm 28052018 001 DSCF8329|Aktion des BĂŒndnisses "arm in Arm" vor der Stadtkirche St. Reinoldi
1/850 sec F 6.4|Dateiname: arm_in_arm_28052018_001_dscf8329_20180603_1530497332
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