Ostermarsch Düsseldorf: Verbot von Atomwaffen gefordert

Selbstverständlich setzen sich Friedensaktivisten auch vor den Europawahlen für Frieden und Abrüstung ein. Die Rüstungsspirale, die neuen Aufrüstungsorgien, der neue “Kalte Krieg” und nun die atomare Bedrohung in einer ganz neuen Qualität fordern friedenstiftenden Menschen zum Widerstand heraus. Insgesamt scheint es hierfür in diesem Jahr mehr Teilnehmer an den Ostermärschen zu geben als in Vorjahren.

Die Kündigung des INF-Vertrages zum Verbot atomarer Mittelstreckenraketen durch die USA und Ruasland habe “die Gefahr eines neuen atomaren Wettrüstens in Europa erneut auf die Tagesordnung gebracht”, so NRW-Landesgeschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner, Joachim Schramm. Kritik wird vor allem auch an der Stationierung von US-Atomwaffen in Büchel, in der Eifel geübt. Unter öffentlichem Beschuss steht auch die Diskussion um eine neue und weitere EU-Armee. Von den Friedensteilnehmern wird ein deutliches “Ja” zu gemeinsamen Sicherheitskonzepten statt einer Konfrontationspolitik gefordert. Ein neues Verbot von Atomwaffen wird gefordert. (Hans-Dieter Hey)

Der Aufruf zum Ostermarsch Rhein-Ruhr ist hier zu finden!

Reden aus Düsseldorf finden sich hier:

Auftaktrede von Lutz Pfundner, Stadtrat Die.Linke in Düsseldorf

Rede zur Friedenskooperation mit Russland von Christine Reymann, Autorin, Friedensaktivistin

Ostermarsch Düsseldorf 2019
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Bildinformationen: Ostermarsch Düsseldorf 2019|
1/210 Sek. F 5.6|Dateiname: 20190420_hdh_0970_20190421_1985667738
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