Klimawandel sofort! Climate change now!

Am 3. August trafen sich 1.700 Aktivisten von “Fridays for Future” in Dortmund aus ganz Deutschland zu ihrem ersten Sommerkongress. Politiker waren nicht eingeladen. Die erneute Botschaft: “Die Klimakrise ist eine reale Bedrohung für die menschliche Zivilisation” heißt es auf ihrer Webseite. Und die Frage sollte beantwortet werden, wie man eine solch große weltweite Bewegung zusammenhält. Auch in den Ferien will man weiter Druck machen. Eine der weltweit größten Proteste soll am 20. September stattfinden. Siehe auch hier und hier!

Im Jahr 2017 veröffentlichten wir ein Video „Climate Change“. 2019 wird der Klimawandel in dramatischer Weise deutlicher. Wenn wir Menschen dieses kleinen, gepeinigten und ausgelaugten Erdballs nicht sofort und massiv gegen die Klimaveränderungen handeln, und zwar jeder Einzelne, werden wir die Herausforderungen und bevorstehenden Transformationen nur schwer bewältigen. Die Folgen sind überhaupt noch nicht absehbar.

Für den Raubbau ist ausschließlich unsere kapitalistische Wirtschaftsweise verantwortlich, die von den meisten Menschen als Heilsbringer aktzeptiert wird, ohne auf die Folgen für unsere Nachkommen zu achten. Holen wir den alten Karl Marx zum Zitat hiervor: „Nach mir die Sintflut! – ist der Wahlruf jedes Kapitalisten und jeder Kapitalistennation.“ Diese Haltung muss sich schnellstens auch in der Politik ändern. 

Kürzlich meinte der Bestseller-Autor Daniel Kehlmann gegenüber den Stuttgarter Zeitung: „Es stimmt, im Augenblick haben die Narren die Macht übernommen – Boris Johnson ist dafür ein noch besseres Beispiel als Trump.“ Aber Klimaleugner und Verschlepper notwendiger politischer Entscheidungen gibt es auch bei uns. Der Druck gegen sie muss weltweit deutlich steigen.

Hier noch einmal das Video, das wir bis zum großen, weltweiten Klimaprotest am 20. September 2019 und auch danach auf unserer Frontseite halten. (04.08.19, Hans-Dieter Hey)

PS: Friedrich Engels postulierte unter der Überschrift “Die Natur bleibt Grundlage des menschlichen Lebens” Mitte des 19. Jahrhunderts bereits folgendes: “Und so werden wir bei jedem Schritt daran erinnert, dass wir keineswegs die Natur beherrschen, wie ein Eroberer ein fremdes Volk beherrscht, wie jemand, der außer der Natur steht sondern dass wir mit Fleisch und Blut und Hirn ihr angehören und mitten in ihr stehen, und dass unsere ganze Herrschaft über sie darin besteht, … ihre Gesetze erkennen und richtig anwenden zu können.”