„Kein Platz für Rassismus, extreme Rechte, Antisemitismus und soziale Ausgrenzung!“

Münster. Unter dem Motto „Gegen den AfD- Sonderparteitag in Hiltrup – Kein Platz für Rassismus, extreme Rechte, Antisemitismus und soziale Ausgrenzung!“ haben am 3. Juli 2021 circa 50 Menschen auf einer Kundgebung vor der Stadthalle Hiltrup gegen die extrem rechte AfD protestiert.

Der Sonderparteitag der AfD war nötig geworden, da das Frontpersonal der AfD abhandengekommen war. Martin Schiller, der sich bürgerlich gebende frühere AfD-Frontmann und Ratsherr hat die Partei nach internen Querelen verlassen. Ebenso noch weitere exponierte AfD-Mannen.

Gegen den AfD- Sonderparteitag in Münster-Hiltrup
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Im Aufruf zur Kundgebung schrieb das veranstaltende Bündnis „Keinen Meter den Nazis“:

„Auch wenn die Aussichten für die AfD und ihre Wahlergebnisse in Münster nicht gut waren und wie zuletzt bei der Kommunalwahl im letzten Jahr immer schlechter wurden – was auch an den kontinuierlichen antifaschistischen Protesten lag – wollen wir auch am 3.Juli deutlich machen, dass es für die extrem rechte AfD nichts zu gewinnen gibt. Auch 4,9 Prozent in Münster wie bei der letzten Bundestagswahl sind 4,9 Prozent zu viel!

Die AfD ist die treibende Kraft des Rechtsrucks, der seit langem spürbar ist und Wirkung auf andere Parteien hat. Dies zeigt sich auch in der autoritären Formierung des Staates durch neue Polizeigesetze, Versammlungsgesetze und Überwachungsgesetze, die massiv Grundrechte einschränken und sich vor allem gegen antifaschistische Aktivitäten und die Klima-Bewegung richten.

Bei der anstehenden Bundestagswahl muss es darum gehen die AfD so klein wie möglich zu machen und ihr überall, wo sie auftritt, entgegenzutreten. Nach wie vor gilt die AfD für zu viele Menschen als eine „bürgerliche Partei“ und nicht als die extrem rechte Partei, die sie eigentlich ist.

Programm und Politik der AfD bestehen aus Rassismus, Leugnung des Klimawandels und Gefahr durch Corona, Sozialabbau und Hetze gegen queere Menschen – eben schlicht aus Menschenfeindlichkeit. Lasst uns auch am 3. Juli zeigen, dass es keinen Platz dafür geben darf!

Wir setzen dagegen unsere Solidarität! – Keinen Platz für Rassismus, extreme Rechte, Antisemitismus und soziale Ausgrenzung!“