Gedenken des “Großen Vaterländischen Krieges” und das Ende des Nazifaschismus 2021

Es ist regelmäßig ein einmaliges Gedenken. Am 9. Mai wird in allen Teilen der ehemaligen Sowjetunion, aber auch in Berlin zu den sowjetischen Ehrenmälern der letzten und Siegreichen Schlacht gegen das Naziregime gedacht. Es stellen sich bis heute nationale Gefühle der Trauer, dass der verbrecherische Krieg der Nazis 27 Millionen Menschenleben in den Sowjetrepubliken gekostet hat. Immer noch gibt es zahlreiche Vermisste. Bis heute sind emotionalen Folgen in den Familien spürbar, von denen keine verschont blieb. Es gibt nur noch wenige Überlebende der Roten Armee. Für sie wurden in Berlin über 100.000 Euro als Entschädigung für ihre Belastungen bis heute gespendet. Beim Sammeln und Verteilen half eindrucksvoll das Kuratorium Ostdeutscher Verbände (OKV). 

„Der Große Vaterländische Krieg 1941–1945 war der gerechte Befreiungskrieg des sowjetischen Volkes für die Freiheit und Unabhängigkeit der sozialistischen Heimat gegen das faschistische Deutschland und seine Verbündeten, der wichtigste und entscheidende Teil des Zweiten Weltkriegs 1939–1945.“ So definierte im Jahr 1985 eine einschlägige Moskauer Enzyklopädie. Diese in der Sowjetunion und einigen Nachfolgestaaten übliche Bezeichnung entspricht chronologisch und geographisch in etwa den deutschen Begriffen Krieg an der Ostfront oder Russlandfeldzug. Selbst für sich allein genommen war dieser Abschnitt des Zweiten Weltkriegs einer der blutigsten Kriege der Weltgeschichte.” (Dekoder), (09.05.2021, Hans-Dieter Hey, Fotos: Margita Görner, Rudi Denner)

Tag des "Vaterländischen Sieges" gegenüber Nazideutschland am sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Thiergarten
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