Nicht vergessen: Hiroshima und Nagasaki

Am 6. August lud das “Bündnis 6. August” in Berlin zu einer Gedenkveranstaltung “Erinnern – Gedenken – Mahnen – Aufrufen” zum Gedenken an die beiden Atombombenabwürfe ein.

“Die Opfer mahnen! Im 73. Jahr nach den Abwürfen der Atombomben auf die japanischen Städte Horoshima und Nagasaki gefährden die immer noch existierenden Massenvernichtungswaffen unser Leben.

Zu den Bedrohungen gehört die Auseinandersetzung zwischen Nordkorea und den USA, ein Abrücken vom Atomabkommen mit dem Iran und das Streben der Atomwaffenmächte nach kleineren Bomben, was deren Einsatzschwelle herabsetzen würde. Nicht zuletzt die Konflikteskalation zwischen Russland und den USA berührt immer auch deren nukleare Arsenale.

Angesichts einer solchen Weltlage erhält das Gedenken an die Opfer der zwei Atomwaffenabwürfe auf Japan einen eindringlich mahnenden Charakter.

Aber es gibt einen Weg, die Bedrohung zu überwinden: mit dem vor einem Jahr von 122 Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag gibt es eine ergreifbare Option, diese Waffen, deren Einsatz gegen Völkerrecht verstößt, zu bannen.

Unser Blick auf die Betroffenen der unvorstellbaren nuklearen Gewalt motiviert uns zu der Forderung, dass Deutschland seine Weigerung, sich diesem Vertrag anzuschließen, endlich aufgeben muss.” (Aus der Einladung, Fotos: Rudi Denner)

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Bildinformationen: 20180805_RD_1060703|Friedensglocke, Gedenken an die Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki
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