Das KPD-Verbot und die Folgen – Eine Veranstaltung der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

K√∂ln – “Antikommunismus und Recht – Das KPD Verbot und die Folgen” war der Titel einer Veranstaltung im B√ľrgerhaus Deutz, welche durch die Bundestagsfraktion “DIE LINKE.” durchgef√ľhrt wurde. Zwei Zeitzeugen, Christine Christofsky, DKP, und Erasmus Sch√∂fer, Schriftsteller, schilderten die damaligen Ereignisse und die Folgen daraus aus ihrer Sicht. Friedrich Straetmanns, MdB, Richter und Justitiar der Bundestagsfraktion DIE LINKE., und Matthias W. Birkwald, MdB, DIE LINKE., ordneten die Ereignisse historisch und rechtlich ein und diskutierten mit den Zeitzeugen.

Das KPD Verbot vom 17. August 1956 war ein vorl√§ufiger H√∂hepunkt des Antikommunismus der jungen Bundesrepublik. Zum Zeitpunkt des Verbots war die KPD l√§ngst kein bedeutender Faktor mehr. Sie hatte sich durch eigene Politik, namentlich die bedingungslose Solidarit√§t mit der Sowjetunion und des von ihr beherrschten Ostblocks selbst an den Rand gestellt. Dem Parteiverbot vorangegangen war eine enorme Verbotsserie von Organisationen, die des Kommunismus verd√§chtigt wurden, und massive Polizeigewalt gegen Veranstaltungen, die inhaltlich oder organisatorisch mit der KPD oder der FDJ verbunden wurden. Beg√ľnstigt wurde dies durch die Tatsache, dass die Strafjustiz und die Innenbeh√∂rden √ľberwiegend mit Juristen besetzt waren, die schon in der NS Zeit t√§tig waren oder ihre juristische Ausbildung absolviert hatten. (BB)

Veranstaltung zum KPD-Verbot
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Bildinformationen: Veranstaltung zum KPD-Verbot|Veranstaltung der Bundestagsfraktion in Köln-Deutz zum KPD-Verbot. Kontakt: Berthold.Bronisz[at]r-mediabase.eu
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Die hochspannende Diskussion um die damaligen Ereignisse kann in dem folgendem Audio nachgehört werden.

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